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Was Sie bedacht haben sollten, bevor Sie eine
Reha-Maßnahme beantragen …

Art der Rehamaßnahme

Eine Frühgeburt und ihre Folgen stellen eine besondere Belastung für Familien dar, die in einer herkömmlichen "Mutter-Kind-Kur" nicht vollständig aufgefangen werden kann. Familien mit frühgeborenen Kindern sollten deswegen erwägen, eine Reha-Maßnahme in Anspruch zu nehmen, die speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten wurde. Einige Rehakliniken in Deutschland bieten solche ausgewiesenen "Frühchen-Kuren" an.

  • Schwerpunkt der Maßnahme

    Überlegen Sie, welchen Schwerpunkt Sie setzen wollen:
    Sollen Therapiemaßnahmen für das Kind bzw. die Kinder im Vordergrund stehen?
    Dann sollten Sie gezielt eine geeignete Klinik auswählen.

    Planen Sie ein, dass eine für das Kind neue Therapieform mit fremden Therapeuten mehr Zeit braucht als drei Wochen, um nachhaltig und effektiv zu sein.

    Soll die Reha-Maßnahme in erster Linie die Familie entlasten und die körperliche und seelische Erschöpfung aus der Klinikzeit und dem ersten Jahr danach kompensieren?
    Auch hier sollten Sie ein geeignetes Haus auswählen.

    Da die Frühgeburt die ganze Familie betroffen hat, wäre es gut, auch als ganze Familie die Reha-Maßnahme in Anspruch zu nehmen, d.h. nicht nur Mutter und Kind, sondern auch Vater und Geschwisterkinder.

  • geeigneter Zeitpunkt

    Schätzen Sie die Infektanfälligkeit Ihres Kindes richtig ein. Wo viele kleine Kinder aufeinander treffen, kann man das gehäufte Auftreten von Infekten naturgemäß nicht vermeiden. Wägen Sie ab, ob die Kur trotzdem erfolgreich sein kann oder ob sie lieber zu einem späteren Zeitpunkt eine Reha beantragen sollten. Viele Erfahrungen haben gezeigt, dass ein Maßnahmebeginn frühestens im zweiten Lebensjahr eines Kindes (auch Geschwisterkindes) ratsam ist.

  • Information

    Holen Sie Erfahrungen ein. Fragen Sie Ihren Arzt, Ihren Therapeuten oder im Bekanntenkreis nach vergleichbaren Erfahrungen. Sie können dazu auch das Forum des Frühchen-Netzes (Chat oder Mailingliste) www.fruehchen-netz.de nutzen, wo sich seit Jahren viele betroffene Eltern gewinnbringend austauschen.

    Falls Sie Unterstützung oder Beratung benötigen, steht Ihnen Frau H. Kohlmeyer vom DRK Kaiserslautern gerne als Expertin zur Verfügung.
    - Tel. 0631 / 800 9332 oder
    - E-Mail reha@fruehgeborene-rlp.de

  • Antragstellung

    Die gemeinsamen Servicestellen der Reha-Träger in Rheinland-Pfalz bieten übergreifend Beratung in allen Fragen zum Thema Rehabilitation und sind bei der Antragstellung behilflich. Adressverzeichnisse finden Sie in der rechten Spalte unter Links und Downloads. Weitere nützliche Links finden Sie hier.

    Bleiben Sie hartnäckig. Sollte Ihre Reha nicht genehmigt werden oder aber Ihrem Wunsch nach einer speziellen Klinik nicht entsprochen werden, legen Sie Widerspruch ein, indem Sie noch einmal darlegen, warum Sie gerade diese Maßnahme in gerade diesem Haus für Ihre Familie als sinnvoll erachten.

Links und Downloads

Links Reha und Kur

Text als pdf-Datei (92 KB)

Hilfe bei Fragen zu Reha-Maßnahmen:

Frau H. Kohlmeyer,
(DRK Kaiserslautern)
reha@fruehgeborene-rlp.de

Servicestellen in RLP
(alphabetisch sortiert,
pdf, 199 KB)

Servicestellen in RLP
(nach Standorten,
pdf, 333 KB)

LV "Früh- und Risikogeborene Kinder Rheinland-Pfalz" e. V. info@fruehgeborene-rlp.de Schreiben Sie uns!Schreiben Sie uns!Sitemap * Aktualisiert am: 01.01.2010