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4. Rheinland-Pfalz-Symposium
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- Frühgeborene und Therapie -
Viel hilft viel oder ist weniger mehr?
am 5. November 2011 in Nieder-Olm bei Mainz
Schirmherrschaft: Malu Dreyer
Ministerin für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes
Rheinland-Pfalz |
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Tagungsbericht von Karin Jäkel,
LV "Früh- und Risikogeborene Kinder Rheinland-Pfalz", e.V.
Das 4. Rheinland-Pfalz-Symposium zum Thema 'Therapie': Erneut eine gelungene Veranstaltung
"Das Kind steht im Mittelpunkt, nicht die Therapie." Auf diese Formel liefen mehrere der Vorträge hinaus, die das Thema "Therapie – Viel hilft viel oder ist weniger mehr?" aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchteten. Anlass war das 4. Rheinland-Pfalz-Symposium, welches der Landesverband "Früh- und Risikogeborene Kinder Rheinland-Pfalz" e.V. (LV RLP) am 05.11.2011 in der Ludwig-Eckes-Halle in Nieder-Olm ausrichtete.
Etwa 250 Eltern, TherapeutInnen, ÄrztInnen, Pflegekräfte, PsychologInnen und "andere Profis" arbeiteten miteinander interdisziplinär in Vorträgen und Diskussionen an verschiedenen Fragestellungen, die sich von der Früherkennung bestimmter Störungsbilder über die Auswirkungen von Sinneseinschränkungen auf die Gesamtentwicklung des Kindes bis hin zu schulischen Themen erstreckten. Eine Aussprache mit Vertretern von Politik und Krankenkassen rundete die komplexe und mit viel Sachverstand gefüllte Veranstaltung ab, für die Gesundheitsministerin Malu Dreyer die Schirmherrschaft übernommen hatte.
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Grußwort
Die Gesundheit ihres Kindes spielt für Eltern eine große Rolle. Sie fragen sich, wie es ihrem Kind geht und was sie selbst tun können, damit es ihm so gut wie möglich geht. Das gilt besonders für Kinder, die zu früh auf die Welt kommen. Auch mir als Gesundheitsministerin sind die Kindesgesundheit und das gesunde Heranwachsen unserer Allerkleinsten ein wichtiges Anliegen. Frühgeborene Kinder brauchen ganz besonders unsere Fürsorge, eine hingebungsvolle Betreuung und eine gute Versorgung. Das gilt sowohl für die Phase nach der Geburt als auch für die Zeit im Kindergarten und in der Schule. |
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In Rheinland-Pfalz kommen jährlich rund 3.000 Kinder vor der 37. Schwangerschaftswoche zur Welt. Sie haben mit vielen Problemen zu kämpfen, da ihr Organismus noch nicht ausreichend gereift ist. Oft ist ihr Immunsystem noch sehr schwach oder die Organe funktionieren noch nicht richtig. Um optimal versorgt zu werden, brauchen sie geeignete medizinische Einrichtungen. In Rheinland-Pfalz gibt es landesweit ein gutes Angebot für die Versorgung von Früh- und Risikogeborenen in Krankenhäusern, das stetig an die Bedarfe der Kinder und Eltern angepasst wird. Darüber hinaus gibt es acht Frühförderzentren in unserem Land, die das Ziel haben, Entwicklungsstörungen bei Kindern und Jugendlichen möglichst frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.
Eine möglichst frühe und umfassende Einbindung und Mitwirkung der Eltern spielt für die Entwicklung eines frühgeborenes Kindes eine wichtige Rolle. Deshalb danke ich dem Landesverband "Früh- und Risikogeborene Kinder" für sein wertvolles ehrenamtliches Engagement. Er bietet Eltern die Möglichkeit, sich zu informieren und mit anderen betroffenen Familien auszutauschen und zu vernetzen. Der Verband leistet auch wichtige Öffentlichkeitsarbeit und klärt über die Situation von früh- und risikogeborenen Kindern auf.
Ich freue mich, dass der Landesverband "Früh- und Risikogeborene Kinder Rheinland-Pfalz" e.V. in diesem Jahr zum vierten Mal das Symposium "Kind im Mittelpunkt" veranstaltet. Gerne habe ich für die Veranstaltung die Schirmherrschaft übernommen. Unter dem Titel "Frühgeborene und Therapie – Viel hilft viel oder ist weniger mehr?" informieren die Vorträge zu frühen Therapien und Therapien, die bei Lernstörungen und Verhaltensauffälligkeiten im Kindergarten- und Schulalltag helfen. Ich wünsche der Veranstaltung einen erfolgreichen Verlauf und den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen informativen Tag und einen regen Austausch.
Malu Dreyer
Ministerin für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie
des Landes Rheinland-Pfalz |
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