|
|
|
|
|
1. Rheinland-Pfalz-Symposium
|
|
|
|
Neue Wege für Frühgeborene
- Akutphase und Nachsorge -
am 21. April 2007 in Mainz
|
|
|
|
 |
|
|
|
|
|
|
|
|
 |
Bericht von Karin Jäkel,
LV "Früh- und Risikogeborene Kinder Rheinland-Pfalz" e.V.
|
| Aufbruchstimmung prägte die interdisziplinäre Tagung zum Thema "Neue Wege für Frühgeborene Akutphase und Nachsorge", die der Landesverband "Früh- und Risikogeborene Kinder Rheinland-Pfalz" e.V. am 21. April 2007 in den Räumen der Universitätsfrauenklinik Mainz ausrichtete. Mehr als 200 Teilnehmer aus Ärzteschaft, Pflege, Politik und Krankenhausverwaltungen aus ganz Rheinland-Pfalz und angrenzenden Bundesländern hatten sich neben interessierten Eltern eingefunden, um den Vorträgen der renommierten Referenten zu folgen. Die Bandbreite der Referatsthemen erstreckte sich von psychologischen Grunderfahrungen wie der frühen Eltern-Kind-Bindung und ihrer lebenslangen Relevanz über den neuen Ansatz der "Entwicklungsfördernden Pflege", die sich strikt an den Bedürfnissen des Kindes und seiner Gehirnentwicklung orientiert, bis hin zu einer standardisierten und gleichwohl individuellen Nachsorge als Voraussetzung für den erfolgreichen Frühstart ins Leben. Den Abschluss bildete eine Podiumsdiskussion mit Leitern verschiedener Kinderkliniken sowie hochrangigen Vertretern des Sozialministeriums sowie der Krankenkassen, die sich mit großer Mehrheit dafür aussprachen, die grundlegenden Verbesserungen in der Frühchenversorgung, deren Notwendigkeit wie deren Umsetzbarkeit in den Referaten aufgezeigt worden war, so weit wie möglich verwirklichen zu wollen.
|
Schulterschluss:
Sozialministerin Malu Dreyer und LV-Vorsitzender H.-J. Wirthl
|
Die Schirmherrschaft des Symposiums hatte Frau Ministerin Malu Dreyer vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen des Landes Rheinland-Pfalz übernommen, die auch persönlich anwesend war und die Veranstaltung mit einem Grußwort eröffnete. Dabei stellte sie die Bedeutung der frühgeborenen Kinder als gesellschaftlich relevante Gruppe heraus und betonte, dass das Ministerium das Anliegen des Landesverbandes "Früh- und Risikogeborene Kinder Rheinland-Pfalz" e.V. ausdrücklich unterstütze, die Versorgung der Frühgeborenen in Akutphase und Nachsorge zu optimieren. "Was wir an Neugeborenen versäumen, kann diese ein ganzes Leben lang belasten", mahnte die Ministerin.
|
|
|
|
 |
|
|
|
|
|
|
|